Auf zu neuen Ufern

Vom 8. Dezember 2022 bis 22. Februar 2023 war das Lichtboot zu Gast in der Christ-König-Kirche in Hüingsen / Menden.

Das Lichtboot als Arche, so könnte man diese Lichtskulptur ansehen, wie diese aus dem Altarraum herrausgefahren kommt. In Zeiten großer Veränderungen ist es sinnvoll Altes loszulassen und sich für Neues zu öffnen. Die ATMOS lädt ein mit an Bord zu kommen, in der Geborgenheit der Gemeinschaft das friedvolle Lichtspiel zu genießen und Inspirationen fließen zu lassen.

ATMOS

Kunstkirche – Warmen

8. Oktober 2022 bis 27. November 2022

Foto Verena Gerling-Scheibe
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Eröffnung mit Tanz- Performance

Die Performancegruppe A 95 ist ein Zusammenschluss von drei Künstlerinnen, Eva Tremel, Jydia Müller und Cornelia Mündelein, deren Interesse die Wechselwirkung zwischen Körper, Bewegung und unmittelbarer Umgebung ist. In der Performance zur Vernissage entsteht der Tanz aus der Interaktion zur Installation. Eine sich spontan entfaltende Raum- und Zeitstruktur zum Miterleben für die Besucher. Aus der Achtsamkeit im Raum schält sich die Eleganz des Alltäglichen.

Der folgende Film zeigt Ausschnitte der Performance, von dem Konzert mit a-live music project vom 13. November 2022 und Drohnenflüge von Martin Gerling

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Panta Rhei

Ausstellung 18. 01. 2020 bis 5. 05. 2020

„Im Anfang war …“

Frank Schindler: Es ist kaum möglich, sich der bildhaften Wirkung des Lichtbootes zu entziehen: das Boot als die ewige Reise auf den Wassern des Lebens; das Licht als Ursprung und Sinn allen Lebens und die Spirale als kreisende Vorwärtsbewegung des Lebens im Werden und Vergehen. Solche elementaren und zugleich universalen Vorstellungen finden sich auch in vielen Geschichten, die sich die Menschen in den Kulturen der Welt über die Entstehung der Schöpfung erzählen.

Die erste Lichtreise

Haus Kükelhaus 29.09.18 – 18.11.18

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Eröffnung

Die Begüßung gestaltete  Thomas Nübel, Leiter der VHS Soest.
Werner Liedmann, Vorsitzender des Kulturparlamentes Soest e.V. und
Jürgen Münch, Vorsitzender der Hugo Kükelhaus Gesellschaft Soest e.V., sprachen gemeinsam über ihre Beweggründe, das Projekt „panta rhei“ zu fördern. Herr Liedmann erzählte von der gemeinsamen Reise durch Soest, um den geeigneten ersten Standort für das Lichtboot zu finden.
Christiane Kling berichtete über die Entwicklung und Entstehung des Lichtbootes.
Anna Leauvier las einen poetischen Text zu „panta rhei“.
So eingstimmt führte der Saxopohonist Patrick Porsch die Gäste in Gruppen in den Lichtraum.

  • 29.09. „Eröffung”, mit dem Saxophonisten Patrick Porsch
  • 06.10. „Hugo und das Boot”, Hintergründe und Verbindungen zu Hugo Kükelhaus und dem Lichtboot. Ein Vortragsabend von Norbert C. Korte mit anschließender Bootstaufe.
  • 13.10. „Future City“, Percussiongruppe
  • 20.10. „Licht- und Klangreise”, mit Obertonmusik von Christian Bollmann
  • 25.10. „Schreibschwestern”, Lesung mit Texten zum Lichtboot
  • 27.10. „Verwandlungen”, inszenierte Lesung von Schöpfungsmythen
  • 03.11. „Klangcollagen”, elektronische Musik von Jens Achim Moritz
  • 03.11. „KeliaSun”, Akustiktrio mit mehrstimmigen Gesang
Eine Dokumentation aller Veranstaltungen in Ausschnitten – 30 min. Film
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Ein Segen für das Lichtboot

Nach seinem Konzert, zu späterer Stunde am 20. Oktober, spielte Christian Bollmann zum Abschluss noch ein Stück auf seiner Gitarre und sang mit uns, „The ocean is the beginning of the earth“ von Star Hawk, mit einer Segnung für das Lichtboot.

Christian und Christiane
Foto von Norbert C. Korte

Lichtboot – Gedicht

Hauch der Jahrhunderte am steten Ort, unendlich viele Begebenheiten,
manifestiert in Holz, Stein, Erd und Wort, formen unsere Lebensweisheiten.

Stadtadel, Bürgertum, Volk und Feinde, prägen den Grund im Schutz der Mauer,
auch heutiges Wirken der Gemeinde, sorgt oft bei Wortes Ton für Trauer.

Dem zu begegnen mit menschlichen Sinnen, für wahr ein erfüllend friedliches Gefecht, mit Kunst und Kultur dieses zu gewinnen, im lobbyistischen Politikgeflecht.

Organologische Lebensprojekte, Soester, welch ein Glück auf Bördeerden,
entfalten bewegende Lichtobjekte, soll`n in der Seele wachsen und werden.

(Anja Heymann, Oktober 2018) 

Impressionen zur Entstehung

Umsetzung

Die einzelnen Elemente entwickelten wir in Zusammenarbeit mit lokalen Handwerksbetrieben: einer Schlosserei, einer Schreinerei, einem Betrieb für Pulverbeschichtung, einem für Laserschnitt sowie einem Glasgestalter. Den abschließenden E-Check führte die Elektrofirma Stahl aus Soest durch.

Relais-Schaltung
Mit der Relais-Schaltung kann das Lichtboot über eine übliche 16 A Sicherung betrieben werden. Die Lampen schalten sich nacheinander in Gruppen an. So wird die zu hohe Startstromspitze für 16 A durch das gleichzeitige Anschalten der 25 Glühlampen verhindert.

Inbetriebnahme

Dali Signalbus

Programmierung

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Lichtboot-Modell mit Programmierung

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Förderer

Kulturparlament Soest und Hugo Kükelhaus Gesellschaft fördern Kunstprojekt – Panta Rhei

1:10 Modell vom Lichtboot – Foto von Petra Pape, Januar 2017

Jürgen Münch – Vorsitzender der Hugo Kükelhaus Gesellschaft Soest e. V. schrieb folgenden Beitrag zum Logbuch:

Nachdem das Kulturparlament Soest Anfang 2017 beschlossen hatte, die Installation von Christiane Kling als eines von zwei Förderprojekten im laufenden Jahr zu unterstützen, ging der Vorstand des Parlaments auf die Hugo Kükelhaus Gesellschaft e.V. zu und fragte nach der Möglichkeit einer flankierenden finanziellen Unterstützung für dieses ja vor allem durch Kükelhaus angeregte und inspirierte Projekt.

Da die überreichte Ideenskizze von Christiane Kling sehr ansprechend war und es die vielfältigen Bezüge zu Kükelhaus gab, wurde die Künstlerin Anfang April zur Vorstandssitzung eingeladen, zu der sie dann ein Modell ihrer geplanten Installation mitbrachte.

„lebendige Wand“ Zeichnung von Christiane Kling 1997

Auch war Christiane Kling in der Gesellschaft bereits vom Namen her bekannt, hatte sie doch schon 1997 für das Architektursymposion in Soest zu Hugo Kükelhaus einen Beitrag für die Tagungsdokumentation mit ihrem Entwurf für eine „lebendige Wand“ beigesteuert.

Das in der Sitzung anhand des Modells vorgestellte Konzept überzeugte die anwesenden Vorstands- und Beiratsmitglieder auf Anhieb. Die Anwesenden waren sich schnell einig, das Projekt finanziell zu unterstützen, vor allem, da das Projekt sehr im Sinne von Hugo Kükelhaus ist, vereint es doch gleichzeitig mehrere für Kükelhaus zentrale Themen. Zum Einen ist da die Spirale sowohl als universelles Phänomen und Urform in der Natur als auch als Motiv und Gleichnis in der Kultur. Zum Anderen bezieht die Installation die Gedanken von Kükelhaus zur Raumwirkung von Licht als räumlich bewegtes Wechselspiel von Hell und Dunkel mit ein. Darüber hinaus beeindruckten die sinnliche Qualität und die meditative Dimension der Installation, kurzum ein gelungenes Beispiel für die Umsetzung Kükelhausscher Ideen und Gedanken in einem eigenständigen Kunstprojekt. September 2018

Alle Förderer

  • Kulturparlament Soest – Dem Kulturparlament verdanken wir die erste finanzielle Förderung. Auch stellte das Kulturparlament den Kontakt zur Hugo Kükelhaus Gesellschaft, der Hellweg-Stiftung und zur VHS Soest her. Weiter unterstützte das Kulturparlament auf der Suche nach Ausstellungsorten in Soest.
  • Hugo Kükelhaus Gesellschaft fördert finanziell und es fand ein inhaltlich, bereichernder Austausch zu Hugo Kükelhaus Werken und Wirken statt.
  • Bürgerstiftung Helweg-Region, finanzielle Unterstützung
  • Schreinerei Buckemüller realisierte das Bootpodest zu einem Freundschaftspreis.
  • TRILUX – Die Entwicklungsabteilung der Leuchtenfirma aus Arnsberg sponserte die 25 elektronischen Dali-Dimmer und das erste Steuermodul für die Programmierung des Lichtbootes.
  • Blechwerk Soest – Die Maschinenbau Ingenieurin Jaqueline Heinrichsmeier entwickelte in ihrer Freizeit die Röhren-Einsätze mit den Halterungen für die Lichtwirbelführungen. Die Firma schweißte die 25 Einsätze mit einem großzügigen Preisnachlass.
  • Institut Spektrum – Norbert C. Korte – begleitete Christiane Kling inhaltlich und unterstütze sie im Prozess der Ausstellungsvorbereitungen im Haus Kükelhaus. Herr Korte gestaltete die Abendveranstaltung „Hugo und das Boot“ mit der anschließenden Bootstaufe.
  • Der VHS Soest verdanken wir eine umfangreiche Organisation, die Deele im Haus Kükelhaus für acht Wochen frei zu machen und alle VHS Kurse an anderen Orten stattfinden zu lassen.

Sie alle haben dazu beigetragen, das Lichtboot und seine erste Reise wahr werden zu lassen. herzlichen Dank!

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